Chaos.
Chaos.
Chaos.
Heute feiere ich einen kleinen Sieg über mich selbst. Ich bin fest der Meinung mit --- abgeschlossen zu haben. Ich habe die Schule hinter mir gelassen. Ich habe --- hinter mir gelassen. Und endlich habe ich mir mal die Realität meines Lebens angesehen. Tut weh. Tut gut.
Und endlich.
Endlich. Endlich.
Habe ich eine Idee meiner nächsten Zeit. Ja, vielleicht schon einen neuen Traum. Karriereleiter hinaufklettern. Stück für Stück.
Ausschlaggebend war in erster Linie ein Satz von ---. Höchstvulgär und eher humoristisch, wie immer, aber eben auch mit diesem Fünkchen Wahrheit. Wenn ich ein Mann wäre, würde ich einfach immer denken, dass ich den größten Schwanz habe. Und wie gut es tut so zu denken. Dazu kommt ein Gespräch, dass ich mit --- (also ---) geführt habe. Ich habe ihr erzählt, dass ich nicht gerne bei Woolworth einkaufe, weil ich nicht so sein möchte, wie die Menschen, die eben in diesem Laden einkaufen. --- meinte, dass sie mich gar nicht so intolerant einschätzen würde und ich meinte, dass ich das nicht intolerant meinte, sondern eher arrogant. Wunderbar. Ich kann arrogant sein.
Warum mich das freut? Weil es bedeutet, dass ich auch immer den größten Schwanz haben kann und schwuppdiwupp ist meine viel zu lange auf Eis gelegte Lebensfreude und -energie wieder da. Schamlos flirten bei GayRomeo, Probetermin bei nem neuen Fitnessstudio. Mein neues Ziel ist ein Fitnessmodel zu sein. Haha!
Ein seltenblödes Ziel, ich weiß, aber wenn nicht mit ---, wann dann? Und wenn ich auch nicht ganz bis zum Ende durchhalte, habe ich wenigstens ein paar Wochen damit Spaß.
Also.
Weniger Alkohol. Weniger schlechtes Essen. Mehr Laufen. Weniger Fernsehen. Mehr Theater. Mehr Lesen.
Und ---?
Chaos. Er b e f r e i t mich davon. Wie konnte er das nur passieren? Die letzten zwei Tage war ich als Überraschung in seinem ---. Das Theater weiß nichts von meiner 600km Reise. Und ich lebe. Und ich liebe. Meine Freunde mögen ihn. Seine Freunde mögen mich. Und wir beide. Wachsen mehr und mehr zusammen. Und ich will das. Ich will ihm näher kommen. Ich will ihn lieben. Und wenn das heißt, dass wir uns nicht jeden Tag sehen können, dann ist mir das egal. Wenn wir uns das nächste Mal sehen, kennen wir uns schon ein halbes Jahr. Kennen gelernt haben wir uns an ---. Etwas an ihm fühlte es sich an, Wert genug zu sein, darum zu kämpfen und ich habe ihm eine Facebook-Nachricht geschickt und alles auf eine Karte gesetzt. Ich war eben endlich mal mutig und bin über meinen Schatten gesprungen. Zum Glück.
Eines Tages werde ich frei sein. Eines Tages. Und wenn das nicht möglich ist, dann kämpfe ich immer weiter. Nur das Chaos kann mein Leben ordnen. Nur im Chaos liegt die Freiheit. Ich weiß noch nicht, was die Freiheit ist, aber ich habe das Gefühl, dass sie für mich richtig sein wird.
Chaos. Chaos. Chaos.
Chaos. Chaos. Leben.
Chaos. Chaos. Freiheit.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen